Glycerin.

Glycerin ist einer der am häufigsten eingesetzten Feuchtigkeitsbinder in der Hautpflege – ein sogenannter Humektant, der Wasser aus der Umgebung und aus den tieferen Hautschichten anzieht und die Feuchtigkeit in der obersten Schicht hält. Der Stoff kommt natürlich in der Haut vor und gilt als einer der am besten untersuchten der Branche. Das ist einer der Gründe, warum du ihn in allem findest – von günstigen Reinigungen bis zu teuren Seren. Glycerin passt praktisch zu allen Hauttypen. Trockene Haut bekommt sofortige Linderung, fettige und Mischhaut erhält Feuchtigkeit, ohne dass es schwer wirkt, und empfindliche Haut verträgt es meistens gut, weil das Molekül klein ist und selten irritiert. Bei sehr niedriger Luftfeuchtigkeit – etwa im Winter in beheizten Räumen – funktioniert Glycerin oft besser, wenn du es mit einer feuchtigkeitsversiegelnden Komponente kombinierst, zum Beispiel einer Ölschicht oder einer Creme darüber, damit das Wasser nicht verdunstet. Glycerin verträgt sich problemlos mit fast allem: Hyaluronsäure, Niacinamid, Retinol, Säuren und Vitamin C. Genau deshalb taucht es so oft in Inhaltsstofflisten auf – es ist eine verlässliche Basis, die andere Aktivstoffe angenehmer in der Anwendung macht.